Buggy Eigenbau

Puppen gehören zu den wichtigsten und beliebtesten Spielsachen von kleinen Mädchen. Da ist es dann auch nicht weiter verwunderlich, wenn die kleinen Puppenmuttis allerlei Zubehör für ihre Puppenkinder benötigen. Neben Kleidungsstücken und einem Puppenbettchen wünschen sich viele kleine Mädchen auch einen Puppenwagen, um ihre Puppen oder auch Teddybären ordentlich transportieren zu können. Nun ist es nicht ganz so einfach, einen stabilen Puppenwagen zu bauen. Im Unterschied dazu ist es aber problemlos möglich, einen Buggy selbst zu bauen, der dann nicht nur als Puppentransportmittel, sondern ganz nebenbei auch als Lauflernhilfe für die Kleinen dient.

 

Materialbedarf für den Buggy Marke Eigenbau

Für einen selbstgebauten Puppenbuggy werden folgende Materialien benötigt:

  • 2 Hölzer, 3cm x 2cm stark und 70cm lang
  • 2 Hölzer, 3cm x 2cm stark und 37cm lang
  • 1 Rundstab mit 2cm Durchmesser, 36cm lang
  • 3 Rundstäbe mit 2cm Durchmesser, 31cm lang
  • 1 1,5cm starke Holzplatte, 30cm x 30cm groß
  • 2 Alu-Stangen mit 6mm Durchmesser
  • 6 Hutmuttern M6 und 10 Unterlegscheiben M6
  • 2 Gewindeschrauben M6
  • Holzleim
  • Bohrmaschine, Stichsäge
  • Stoff, Knöpfe
  • Nähmaschine

So wird der Buggy gebaut

Buggy Eigenbau1.) Im ersten Arbeitsschritt werden die Räder des Puppenbuggys angefertigt. Dazu werden auf der 30cm x 30cm großen Holzplatte vier Kreise mit einem Durchmesser von 12cm angezeichnet und mithilfe der Stichsäge ausgeschnitten. Sofern notwendig, werden die Kanten der Räder dann mit Schleifpapier geglättet. Danach werden die Räder mit Löchern versehen, durch die später die Alu-Stangen als Achsen geschoben werden. Wichtig dabei ist, die Löcher exakt in der Mitte zu bohren, da der Buggy ansonsten später schief wird.

2.) Im nächsten Arbeitsschritt werden sämtliche Bohrungen erledigt. Auf den 70cm langen Hölzern werden drei Löcher für die Rundstäbe, ein Loch für die Verbindung mit dem hinteren Teil des Buggys sowie ein Loch für die Achse gebohrt. Platziert werden die Löcher für die Rundstäbe von der Oberkante aus gemessen in einer Höhe von 1,5cm und 15,5cm. 16cm unterhalb des zweiten Bohrloches wird ein Loch für eine der beiden Gewindeschrauben gebohrt. Auf der Gegenseite wird das Loch für die Achse 1,5cm entfernt von der Unterkante und das Loch für den dritten Rundstab mit einem Abstand von 19cm zu der Unterkante gearbeitet.

3.) Auf den 37cm langen Hölzern werden drei Bohrungen gearbeitet. Das Loch für die Radachse wird 1,5cm von der Unterkante entfernt gebohrt, das Loch für einen Rundstab wird 14,7cm entfernt von der Unterkante gearbeitet und ein Loch für eine Gewindeschraube wird 1,5cm entfernt von der Oberkante platziert.

Bohrungen für den Buggy

4.) Sind alle Bohrungen erledigt, kann der Zusammenbau des Buggys beginnen. Dazu werden zunächst die drei Löcher für die Rundstäbe auf den beiden langen Hölzern mit etwas Holzleim befüllt. Anschließend werden hier die Rundstäbe ein- und die beiden Hölzer werden zusammengeschoben. Danach wird der Rundstab in die entsprechenden Löcher auf den kurzen Hölzern eingebracht.

5.) Nun werden die Achsen montiert. Dazu wird eine Hutmutter fest auf eine der Alu-Stangen gedreht. Danach wird eine Unterlegscheibe und ein Rad aufgesteckt, dann folgt eine weitere Unterlegscheibe und dann wird die Achse durch die beiden Hölzer hindurchgeschoben. Auf der Gegenseite werden ebenfalls erst eine Unterlegscheibe, dann ein Rad und wieder eine Unterlegscheibe aufgesteckt. Jetzt wird die Alu-Stange auf die benötigte Länge abgeschnitten und zum Schluss wird die Achse mit einer weiteren Hutmutter fixiert. Genauso wird danach auch die zweite Achse montiert.

6.) Zum Schluss müssen jetzt die beiden Teile des Buggys miteinander verbunden werden. Dazu wird das kürzere Teil von der Rückseite aus an das längere Teil gehalten, bis die vorgebohrten Löcher deckungsgleich sind. Hierdurch werden dann jeweils durch Unterlegscheiben die Gewindeschrauben geführt und mit Hutmuttern auf den Außenseiten fixiert.

Buggy Bauzeichnung

7.) Was jetzt noch fehlt, ist der Stoff als Sitz des Buggys. Hierbei ist es sinnvoll, den Stoff so zu nähen, dass er doppelt liegt und an den Stellen jeweils mit einer Knopfleiste und einer Knopflochleiste ausgestattet ist, an denen er auf die Rundstäbe trifft. Dadurch kann der Stoff dann nämlich jederzeit abgenommen und gewaschen oder bei Bedarf auch erneuert werden.

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